Projekt

Das Projekt GRAziL entwickelte ein Modell zur Verbesserung und Förderung der Arbeits- und Gesundheitsschutzsituation von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern in Entleihunternehmen.

Hierzu wurden in und mit verschiedenen Entleihunternehmen aus dem Produktions- und Dienstleistungssektor Gestaltungslösungen zur Förderung von Sicherheit und Gesundheit der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer entwickelt und erprobt.

In dem Projekt wurde ein zielgruppenorientiertes Vorgehen am Ort des Arbeitseinsatzes gewählt. Das bedeutet, dass alle relevanten Akteursgruppen in die Entwicklung und Umsetzung des Vorhabens eingebunden wzrden. Nicht nur

  • die Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, sondern ebenso die mit ihnen
  • kooperierenden Stammarbeitnehmerinnen und Stammarbeitnehmer,
  • die betrieblichen Arbeitsschutzakteure wie auch
  • Führungskräfte und
  • Betriebsräte

standen im Fokus des Gestaltungsansatzes.

Das Projekt GRAziL wird im Rahmen des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert, durch die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet und durch die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub) administrativ begleitet.

Kontakt BAuA: Ulrike Rösler, Nöldnerstraße 40-42, 10317 Berlin
Tel.: 030 51548-4506; Fax: 030 51548-4211
modellprogramm@baua.bund.de
www.baua.de/modellprogramm

Das Projekt hatte eine Laufzeit von August 2008 bis Juli 2011.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 27. Mai, 2013