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Equal Treatment

Handlungsbedarfe erkennen, Gleichbehandlung fördern!

Der Gesetzgeber hat im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vorgeschrieben, dass für Leiharbeitnehmer/-innen die wesentlichen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts nicht schlechter sein dürfen, als die vergleichbarer Arbeitnehmer/-innen des Entleihunternehmens. Allerdings kann bei Vorhandensein eines Tarifvertrags für den Verleiher oder vorhergehender Arbeitslosigkeit des/der Leiharbeitnehmers/-in davon abgewichen werden. Faktisch hat diese "Tariföffnungsklausel" dazu geführt, dass Leiharbeitnehmer/-innen hinsichtlich der Entgelt- sowie der Arbeitsbedingungen oftmals schlechter gestellt sind als Stammbeschäftigte. Das GRAziL-Projekt hat sich die Realisierung von Equal Treatment gemäß AÜG zum Leitbild gemacht. Dieses Leitbild bezieht sich sowohl auf Inhalt und Strategie als auch auf Kultur und Selbstverständnis aller Partner/-innen des Projektes. Mit Equal Treatment, das auch die Forderung nach Equal Pay (gleicher Bezahlung) beinhaltet, ist gemeint, dass Leiharbeitnehmer/-innen im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung in Bezug auf wesentliche Arbeitsbedingen und Entgelt den Stammarbeitnehmer/-innen gleichgestellt sind ( → Gleichbehandlungsgrundsatz). Hier setzen die GRAziL-Tools an, um diesen "Status quo" in Richtung Equal Treatment zu verändern.